GMG - das neue Gebäude-Modernisierungsgesetz
1. 65 % Pflicht weg – Verantwortung bleibt
Die verpflichtende Nutzung von mindestens 65 % erneuerbarer Energien bei neuen Heizungen entfällt. Das ist gut. Es beendet die bisherige politische Zwangslogik.
Was bleibt ist:
Klimaneutralitätsziel 2045
CO₂-Bepreisung
EU-Vorgaben
steigende Anforderungen an ESG-Standards
Fördermechanismen mit klarer Lenkungswirkung
Mit anderen Worten:
Die Vorschriften werden flexibler. Und sollten Sie Fragen zu den steigenden Anforderungen der ESG Standards haben, helfen wir Ihnen gerne. Wichtig: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sollten Sie - sicher ist sicher - bitte weiterhin sorgsam überprüfen.
2. Technologieoffenheit – endlich wieder technische Realität
Künftig sind wieder alle Systeme grundsätzlich zulässig:
Gas- und Ölbasierte Hallenheizungen
Elektrische Systeme wie Großwärmepumpen
Hybridlösungen
Warmluft- und Strahlungssysteme
Ab 2029 ist bei fossilen Systemen ein steigender Anteil CO₂-neutraler Brennstoffe vorgesehen (z. B. Biomethan). Startwert: mindestens 10 % Biogasanteil. Keine Sorge, dieser Wert ist in der Regel für neue Geräte kein Problem! Und bei Bestandsgebäuden, hier vor Allem bei Bestandsenenergieinfrastrukturen innerhalb und außerhalb der Unternehmensgrenzen, dürfen mittelfristig weiterverwendet werden!
Was viele übersehen:
Biogene Anteile werden Nachfrage- und preisgetrieben sein.
Gasgemische werden komplexer kalkulierbar.
CO₂-Kosten bleiben ein planungsrelevanter Faktor.
In Produktions- und Lagerhallen wirken sich Fehlentscheidungen sofort massiv auf die Betriebskosten aus. Hier geht es nicht um z.B. ein Einfamilienhaus – sondern um zehntausende Kubikmeter Luft.
3. Industrie und Gewerbe: Sonderregelung – aber kein Freifahrtschein
Nach aktuellem Stand sollen Industrie- und Gewerbebetriebe von bestimmten Quotenregelungen ausgenommen werden. Individuelle Lösungen in Abhängigkeit technischer und gebäudetechnischer Möglichkeiten sind wieder möglich!
Das bedeutet für Hallenheizungen:
Maßgeschneiderte Lösungen bleiben möglich.
Hochleistungs-Warmluftsysteme bleiben relevant.
Prozessanforderungen stehen weiter im Vordergrund.
Bitte bedenken:
Es gibt keine Eier und Milch gebende Wollmilchsau für den Gewerbe- und Industriebestand ! Es kann im Rahmen wirtschaftlicher UND technischer Möglichkeiten jetzt auch nach einer individuell passenden Lösung gesucht werden.
4. Investitionssicherheit bis 2029 – wer jetzt wartet, verliert Zeit
Die staatliche BEG-Förderung klimaneutraler Heizlösungen bleibt mindestens bis 2029 bestehen.
Das schafft:
Planbarkeit
Förderzugang
Investitionsspielraum
Was wir aktuell beobachten:
Viele Betreiber warten noch immer ab. Diese Abwartestellung kostet Zeit – und häufig bares Geld. Eine Halle mit veralteter Heiztechnik verbrennt Jahr für Jahr Marge.
5. Die entscheidende Frage: Welche Lösung passt wirklich zu Ihrer Halle?
Jede Halle ist anders:
Hallenhöhe
Torfrequenz
Luftwechselrate
Nutzungszonen
Schichtbetrieb
Prozesswärme
Dämmstandard
Standardlösungen funktionieren hier nicht.
Und politische Schlagzeilen helfen bei der technischen Planung nicht weiter. Der wirtschaftliche Druck kommt aus den Energiepreisen, CO₂-Kosten und Investorenanforderungen. Auch hier stehen wir von GEWEA gerne mit Rat und Tat an Ihrer Seite.
Die richtige Hallenheizung entscheidet über:
Energiekosten der nächsten 20 Jahre
Förderfähigkeit
CO₂-Bilanz
Behaglichkeit für Mitarbeiter
Werterhalt der Immobilie
Eine solide, finale Prüfung ist zu empfehlen. Siehe hierzu Punkt 6.
6. Unsere Empfehlung: Erst rechnen. Dann entscheiden.
Als Hersteller von Hallenheizungen erleben wir täglich:
Überdimensionierte Systeme
Falsch gewählte Technologien
Fehlkalkulierte Betriebskosten
Unterschätzte CO₂-Effekte
Nicht genutzte Förderpotenziale
Das GMG eröffnet neue Spielräume. Aber Spielräume ohne fundierte Planung werden schnell teuer.
7. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine ehrliche Bestandsaufnahme
Wenn Sie aktuell
eine Halle neu planen,
eine Bestandsimmobilie modernisieren,
Ihre Energiekosten senken wollen,
oder Fördermittel optimal nutzen möchten,
dann sollten wir sprechen.
Wir analysieren Ihre Halle technisch und wirtschaftlich – ohne Ideologie, ohne Verkaufsdruck, aber mit klarer Empfehlung.
Denn am Ende zählt nicht, was politisch möglich ist. Sondern was für Ihre Halle langfristig funktioniert.
Kontaktieren Sie GEWEA – Ihre Experten für Hallenheizungen. Gemeinsam finden wir die richtige Lösung für Sie! >> Jetzt Kontakt aufnehmen
Kontaktieren Sie GEWEA – Ihre Experten für Hallenheizungen. Gemeinsam finden wir die richtige Lösung für Sie! >> Jetzt Kontakt aufnehmen